Digitale Poka Yoke Verification mit SCIIL PYV Success Story

SCIIL ePYV ersetzt nicht Poka-Yoke-Vorrichtungen oder -Methoden, sondern digitalisiert deren Planung, Durchführung, Überwachung und Dokumentation.

Case Study: Digitale Poka-Yoke-Verifikation ersetzt papierbasierte Kontrolle und schafft messbaren Nutzen.

Bereits in einem Customer Experts Workshop im Jahr 2017 äußerten Key User des SCIIL-Systems den klaren Wunsch nach einer IT-gestützten Lösung. Ziel war es, die Planung, Durchführung, Überwachung und Dokumentation von Poka-Yoke-Prüfungen zu digitalisieren, da papierbasierte Schichtbücher, manuelle Übersichten und aufwändige Nachweise den Anforderungen der Serienfertigung zunehmend nicht mehr gerecht wurden.

Ausgangssituation: Papierbasierte Poka-Yoke-Verifikation

Die Poka-Yoke-Verifikation erfolgte papierbasiert über Schichtbücher, gedruckte Prüfanweisungen und Wochenübersichten. Gleichzeitig existierten manuell erstellte Reports und Übersichten, sodass keine zentrale und jederzeit aktuelle Sicht auf den Status der Poka-Yoke-Prüfungen auf einem PY-Dashboard möglich war.

Paperbased Poka Yoke

Die papierbasierte Poka-Yoke-Verifikation brachte mehrere zentrale Nachteile mit sich:

  • keine zeitnahe Kontrolle der Durchführung
  • keine sofortige Reaktion
  • Dokumentation durch Ablage
  • Mauelle Berichtserstattung
  • keine „Lessons Learned“
  • Mühsame OEM- und Kundenaudits

Aus Sicht der Experten war daher klar, dass die papierbasierte Kontrolle ineffektiv und nicht zuverlässig ist. Folglich bestand der Bedarf an einer elektronischen Lösung zur Verwaltung und Überwachung von Poka-Yoke-Aktivitäten.

Anforderungen aus dem Kundenworkshop:

Im Rahmen eines Kundenworkshops wurden konkrete Anforderungen an eine Software zur Überwachung von Poka-Yoke-Aktivitäten definiert:

  • Mobile und einfache Eingabe
  • Echtzeit-Kontrolle auf Linienebene
  • Automatisierte Workflows und Benachrichtigungen
  • PY Dashboards

    Auf Basis dieser Anforderungen entwickelte SCIIL das Modul ePYV – Poka Yoke Verification.

    Lösung: Digitale Poka-Yoke-Verifikation mit SCIIL ePYV

    Reduzierung laufender Aufwände durch Digitalisierung

    Bewertungsgrundlagen: Automotive-Werk mit 2-Schichtbetrieb, rund 100 Poka-Yoke-Prüfungen pro Produktionstag und etwa 260 Produktionstagen pro Jahr. Dieses Szenario entspricht der typischen Nutzung von Poka-Yoke-Prüfungen in der Serienfertigung und bildet die Grundlage für die nachfolgende Nutzenbetrachtung.

    Messmethode (kundenbasiert): Zeitmessungen vor und nach der Einführung für den gesamten begleitenden Prozess: Planung der Prüfungen, Pflege und Verteilung von Instruktionen, manuelle Dokumentation, Datennachbereitung für Übersichten und Boards sowie die Bereitstellung von Nachweisen für interne und externe Audits.

    Ergebnis: Durch die digitale Poka-Yoke-Verifikation konnte der Kunde laufende Aufwände dauerhaft reduzieren. Die gemessene Entlastung liegt im Bereich von rund 200 Stunden pro Jahr und verteilt sich auf Produktion, Qualität und Backoffice.

    Diese Zeitersparnis resultiert aus dem Wegfall papierbasierter Tätigkeiten, der zentralen digitalen Planung und Pflege von Poka-Yoke-Prüfungen, der automatisierten Statusverfolgung sowie der sofortigen Verfügbarkeit aller Nachweise im System. Statt manueller Koordination und Nacharbeit entstehen klar strukturierte, digitale Abläufe.

    Business Case & Entscheidung des Kunden:

    Auf Basis dieser Ergebnisse genehmigte das globale Management den Rollout von SCIIL PYV auf 73 Werke weltweit.


      Mit der SCIIL-Lösung konnten wir unsere Prüfabläufe vereinheitlichen, Prozessschritte digital abbilden und die Rückverfolgbarkeit lückenlos sicherstellen. Statt vieler Insellösungen haben wir jetzt ein gemeinsames System, das uns effizientere Abläufe, bessere Datenqualität und schnellere Reaktionen auf Abweichungen ermöglicht..“

      Joachim Maurer, 
      Tenneco Director Quality Powertrain

      Kundenreferenz von TENNECO zu MES, Traceability, CAQ und Betriebsdatenerfassung

      Wir wollten endlich EINE Lösung für ALLE Produktionsschritte. Die optimierten Prozesse in der Endkontrolle bringen etwa 15 Prozent Effizienzgewinn.“

      Ulrich Albicker, 
      Department Manager Quality Improvement

      Kundenreferenz von IWC zu Endkontrolle und Traceability in der Uhrenindustrie

      IWC setzt in der Endmontage auf SCIIL Q‑TRACE, um Uhren durchgängig per Seriennummer zu verfolgen, visuelle und funktionale Prüfungen zu dokumentieren und Nacharbeiten effizient zu steuern. Das Ergebnis: mehr Transparenz, messbare Qualitätsverbesserung und Effizienzgewinn in der Endkontrolle, sowie lückenlose Traceability.

      Leadec Management Central Europe

      Gerade in der Halbleiterindustrie, in der neben hohem Materialeinsatz sensibler Präzisionskomponenten auch enormer Zeitdruck besteht, sind Steuerung und Rückverfolgbarkeit logistischer Warenströme wichtiger denn je. Die gemeinsam von Leadec und SCIIL entwickelte Logistiklösung SCOTT schafft hier Abhilfe.

      „Die intelligente Tracking-Lösung ist webbasiert und stellt prozessübergreifende Transparenz über die Verwendung und den Verbleib einzelner Packstücke her.

      Gerd Brandl, 
      Key Account Manager Teachnical Solutions

      „Das SCIIL eLPA-System ist einfach zu bedienen und überzeugt durch seine Funktionalität. Für mich als Werksleiter ist besonders wichtig: Ich habe online jederzeit Zugriff und den vollen Überblick über unsere Audits – egal ob im Büro oder unterwegs.

      Jürgen Müller, 
      Werksleiter Adient Saarlouis

      Kundenreferenz aus dem Adient-Werk Saarlouis zur digitalen Auditierung

      Adient Saarlouis war das erste Werk des Konzerns, das SCIIL eLPA erfolgreich pilotierte. In der komplexen Sitzmontage mit zahlreichen Kundenanforderungen, täglichen LPAs und hohem OEM-Druck sorgt das Tool für klare Struktur, einfache Durchführung und maximale Transparenz – ein Muss, wenn Qualität täglich abgesichert werden muss. Heute gehört SCIIL eLPA zum Standard und läuft weltweit in allen Adient-Werken.

      „Hätten wir SCIIL eLPA nur früher eingeführt – heute läuft es mit Prozessaudits fast von selbst und kommt im Team richtig gut an.

      Daniel Zimmermann, 
      Global Commodity Buyer

      Kundenreferenz von MAHLE zu SCIIL eLPA Layered Process Audits

      Als globaler Automobilzulieferer mit über 100 Standorten und höchsten Qualitätsanforderungen braucht MAHLE ein System, das täglich durchgeführte LPAs effizient, transparent und weltweit einheitlich abbildet. Die manuelle Planung und Auswertung war fehleranfällig und zeitaufwändig – mit SCIIL eLPA wurde ein zentrales System eingeführt, das Planung automatisiert, Abweichungen sofort sichtbar macht und die Prozesse standortübergreifend strukturiert. Das steigert nicht nur die Audit-Qualität, sondern sorgt auch für die nötige Akzeptanz bei den Nutzern.

      „Mit SCIIL CAQ & TRACE haben wir weltweit einheitliche Standards geschaffen – und können deutlich schneller reagieren. Das bringt mehr Qualität, mehr Transparenz und passt perfekt zu unserem Nachhaltigkeitsansatz.

      Johann Trischbergerr, 
      COO Olymp Bezner

      Kundenreferenz von OLYMP zur MES-gestützten Produktionssteuerung in der Textilindustrie

      Mit SCIIL CAQ & TRACE steuert OLYMP komplexe Prüfprozesse in der Hemdenfertigung – von der Wareneingangskontrolle bis zur End-of-Line-Prüfung. Dabei kommen auch spezielle Prüfmethoden und individuell definierte Stichprobenlogiken zum Einsatz, die exakt an die Anforderungen der Textilproduktion angepasst wurden. Eine bidirektionale Integration mit dem ERP-System sorgt für durchgängige Datenflüsse. Die Erfassung erfolgt direkt an der Linie – mobil, bequem und intuitiv. Ein starkes Beispiel für erfolgreiche CAQ-Integration in der Modeindustrie.