SCIIL VI EOL – End-of-Line Software für visuelle Qualitätsprüfung

100 % visuelle Prüfungen an EOL-Stationen und Quality Gates

SCIIL Software für visuelle Qualitätsprüfung SCIIL VI EOL digitalisiert die visuelle Qualitätsprüfung an End-of-Line-Stationen und Quality Gates. Anstatt papierbasierte Fehlersammellisten zu verwenden, führen Unternehmen strukturierte visuelle Prüfungen direkt im Produktionsprozess durch. Dadurch erkennen und dokumentieren Prüfer sichtbare Defekte sofort, ohne den Produktionsfluss zu unterbrechen.

Prüfer markieren Defekte direkt auf dem Produktbild. Dadurch werden Fehlerpositionen, betroffene Komponenten und Fehlertypen klar und einheitlich erfasst. Gleichzeitig speichert das System alle Prüfergebnisse zusammen mit der jeweiligen Seriennummer und stellt so eine vollständige Rückverfolgbarkeit sicher.

Barcode-, DMC- oder RFID-Scanner sowie Schnittstellen zur Produktionslinie erkennen automatisch Seriennummer, Variante und Ausstattung. Dadurch erscheint sofort die passende Prüfliste, während die visuelle Prüfung ohne Verzögerung innerhalb der normalen Linientaktzeit durchgeführt wird.

Q-Gate Seat Production

Digitale Sichtprüfung am End-of-Line: modern & effizient

Die SCIIL VI EOL Software für visuelle Qualitätsprüfung ist einfach zu bedienen und optimal für den Einsatz in der Produktionslinie ausgelegt. Prüfer markieren Defekte direkt auf dem Produktbild. Dadurch erfolgt die Eingabe schnell, eindeutig und ohne zusätzliche Dokumentation.

Gleichzeitig ist das System über Schnittstellen zu Produktionssystemen sowie zu JIT- und JIS-Prozessen in die Linie integriert. Seriennummer, Variante und Ausstattung stehen daher sofort zur Verfügung.

Prüfer dokumentieren Ursache, Herkunft und Schweregrad eines Defekts direkt während der visuellen Prüfung. Alternativ können diese Angaben später an der Nacharbeitsstation oder im Rahmen einer nachgelagerten Analyse ergänzt werden.

Dadurch entsteht eine zentrale und konsistente Datenbasis. Sie macht Fehlerbilder transparent und liefert verlässliche Ergebnisse für End-of-Line-Prüfungen und Qualitätsanalysen.

Hauptfunktionen von SCIIL VI EOL

  • Grafische Fehlereingabe direkt auf Produktbildern
  • Automatische Seriennummernerkennung (Barcode, DMC, RFID)
  • Dynamische Prüflisten je Variante oder Ausstattung
  • Heatmap-Darstellung von Fehlerhäufungen
  • Echtzeit-KPI-Dashboards für Quality Gates
  • Automatische Qualitäts-Alarme bei Grenzwertüberschreitungen
  • Nahtlose Integration in PPS- oder Liniensteuerungssysteme
VI Graphic Input

Quality Gate Software mit REWORK & Traceability

SCIIL REWORK – Nacharbeit

Nach der Prüfung leitet die Schnittstelle zur Produktionslinie Seriennummern mit erkannten Defekten automatisch in den Nacharbeitsprozess und zur Nacharbeitsstation weiter. Dort werden alle Defekte einer Seriennummer übersichtlich angezeigt.

Während der Nacharbeit erfassen die Mitarbeiter den Nacharbeitstyp sowie die benötigte Zeit. Auf Basis der erfassten Dauer berechnet das System automatisch die entstehenden Nacharbeitskosten.

Tritt ein bestimmter Defekt häufiger als der definierte Grenzwert innerhalb eines bestimmten Zeitraums auf oder überschreiten die berechneten Nacharbeitskosten festgelegte Limits, informiert das System sofort die verantwortlichen Manager. Gleichzeitig erscheint an der verursachenden Montagestation eine Quality Alert-Anzeige.

SCIIL TRACE – Rückverfolgbarkeit

Dank seriennummernbasierter Traceability bleiben alle Prüfergebnisse vollständig transparent und einfach auswertbar:

Vertikale Rückverfolgbarkeit: Alle Prüf- und Nacharbeitsdaten zu einer einzelnen Seriennummer.

Horizontal: Übersicht aller geprüften Produkte nach frei wählbaren Fehlern, Prüfergebnissen oder Qualitätskriterien.

Die SCIIL VI EOL Inspection Software macht visuelle End-of-Line-Prüfungen effizienter, transparenter und zuverlässiger. Digitale Fehlersammelkarten ersetzen Papierlisten, reduzieren Nacharbeitskosten, sparen Zeit und sichern eine dauerhaft hohe Produktqualität.

Ein BMW-Auditor brachte es treffend auf den Punkt:

„This is the best-of-class software for traceability I have experienced by our suppliers!“

Weitere Fragen? Zusätzliche Informationen zu visueller Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung finden Sie in unserer FAQ-Seite.


    Mit der SCIIL-Lösung konnten wir unsere Prüfabläufe vereinheitlichen, Prozessschritte digital abbilden und die Rückverfolgbarkeit lückenlos sicherstellen. Statt vieler Insellösungen haben wir jetzt ein gemeinsames System, das uns effizientere Abläufe, bessere Datenqualität und schnellere Reaktionen auf Abweichungen ermöglicht..“

    Joachim Maurer, 
    Tenneco Director Quality Powertrain

    Kundenreferenz von TENNECO zu MES, Traceability, CAQ und Betriebsdatenerfassung

    Wir wollten endlich EINE Lösung für ALLE Produktionsschritte. Die optimierten Prozesse in der Endkontrolle bringen etwa 15 Prozent Effizienzgewinn.“

    Ulrich Albicker, 
    Department Manager Quality Improvement

    Kundenreferenz von IWC zu Endkontrolle und Traceability in der Uhrenindustrie

    IWC setzt in der Endmontage auf SCIIL Q‑TRACE, um Uhren durchgängig per Seriennummer zu verfolgen, visuelle und funktionale Prüfungen zu dokumentieren und Nacharbeiten effizient zu steuern. Das Ergebnis: mehr Transparenz, messbare Qualitätsverbesserung und Effizienzgewinn in der Endkontrolle, sowie lückenlose Traceability.

    Leadec Management Central Europe

    Gerade in der Halbleiterindustrie, in der neben hohem Materialeinsatz sensibler Präzisionskomponenten auch enormer Zeitdruck besteht, sind Steuerung und Rückverfolgbarkeit logistischer Warenströme wichtiger denn je. Die gemeinsam von Leadec und SCIIL entwickelte Logistiklösung SCOTT schafft hier Abhilfe.

    „Die intelligente Tracking-Lösung ist webbasiert und stellt prozessübergreifende Transparenz über die Verwendung und den Verbleib einzelner Packstücke her.

    Gerd Brandl, 
    Key Account Manager Teachnical Solutions

    „Das SCIIL eLPA-System ist einfach zu bedienen und überzeugt durch seine Funktionalität. Für mich als Werksleiter ist besonders wichtig: Ich habe online jederzeit Zugriff und den vollen Überblick über unsere Audits – egal ob im Büro oder unterwegs.

    Jürgen Müller, 
    Werksleiter Adient Saarlouis

    Kundenreferenz aus dem Adient-Werk Saarlouis zur digitalen Auditierung

    Adient Saarlouis war das erste Werk des Konzerns, das SCIIL eLPA erfolgreich pilotierte. In der komplexen Sitzmontage mit zahlreichen Kundenanforderungen, täglichen LPAs und hohem OEM-Druck sorgt das Tool für klare Struktur, einfache Durchführung und maximale Transparenz – ein Muss, wenn Qualität täglich abgesichert werden muss. Heute gehört SCIIL eLPA zum Standard und läuft weltweit in allen Adient-Werken.

    „Hätten wir SCIIL eLPA nur früher eingeführt – heute läuft es mit Prozessaudits fast von selbst und kommt im Team richtig gut an.

    Daniel Zimmermann, 
    Global Commodity Buyer

    Kundenreferenz von MAHLE zu SCIIL eLPA Layered Process Audits

    Als globaler Automobilzulieferer mit über 100 Standorten und höchsten Qualitätsanforderungen braucht MAHLE ein System, das täglich durchgeführte LPAs effizient, transparent und weltweit einheitlich abbildet. Die manuelle Planung und Auswertung war fehleranfällig und zeitaufwändig – mit SCIIL eLPA wurde ein zentrales System eingeführt, das Planung automatisiert, Abweichungen sofort sichtbar macht und die Prozesse standortübergreifend strukturiert. Das steigert nicht nur die Audit-Qualität, sondern sorgt auch für die nötige Akzeptanz bei den Nutzern.

    „Mit SCIIL CAQ & TRACE haben wir weltweit einheitliche Standards geschaffen – und können deutlich schneller reagieren. Das bringt mehr Qualität, mehr Transparenz und passt perfekt zu unserem Nachhaltigkeitsansatz.

    Johann Trischbergerr, 
    COO Olymp Bezner

    Kundenreferenz von OLYMP zur MES-gestützten Produktionssteuerung in der Textilindustrie

    Mit SCIIL CAQ & TRACE steuert OLYMP komplexe Prüfprozesse in der Hemdenfertigung – von der Wareneingangskontrolle bis zur End-of-Line-Prüfung. Dabei kommen auch spezielle Prüfmethoden und individuell definierte Stichprobenlogiken zum Einsatz, die exakt an die Anforderungen der Textilproduktion angepasst wurden. Eine bidirektionale Integration mit dem ERP-System sorgt für durchgängige Datenflüsse. Die Erfassung erfolgt direkt an der Linie – mobil, bequem und intuitiv. Ein starkes Beispiel für erfolgreiche CAQ-Integration in der Modeindustrie.