Mensch und KI in der visuellen Qualitätskontrolle

Digitale Inspektion: : RoVis als Kollege im VISION-System

Mit dem VISION-System von SCIIL rückt die Zusammenarbeit von Mensch und KI in der visuellen Qualitätskontrolle in den Mittelpunkt. SCIIL AI VISION bringt künstliche Intelligenz auf den Shopfloor – nicht als Ersatz für den Menschen, sondern als intelligenter Kollege. Im Fokus steht RoVis, der Robot Vision Assistant: eine KI-gestützte Lösung zur automatisierten Fehlererkennung, die visuelle Inspektionen effizienter, objektiver und nachvollziehbar macht – über Branchen und Produktarten hinweg.

KI erkennt, der Mensch entscheidet

RoVis „sieht“ zuverlässig – doch es ist der Mensch, der den Kontext versteht. Denn nicht jeder erkannte Defekt ist automatisch relevant: Manche Fehler dürfen innerhalb der Toleranz liegen, andere müssen bewusst dokumentiert oder manuell nachbearbeitet werden. Genau dafür bleiben Werker fester Bestandteil der Prüfstation.

Mensch trainiert KI – einfach, praxisnah, effizient

Die VISION-KI wird nicht von außen trainiert, sondern direkt im Werk – durch die erfahrensten Mitarbeiter. Sie markieren Beispiele, die für die Qualitätsbewertung relevant sind. Das geht schnell, visuell und ohne großen Schulungsaufwand.

So entsteht eine KI, die die echten Qualitätsstandards des Werks versteht. Die Bewertung wird einheitlich, nachvollziehbar und auditfähig. Statt individueller Entscheidungen herrscht Klarheit. Das spart Diskussionen, sichert Kundenanforderungen und bringt gleichbkleibende Qualität.

Manuelle oder automatische Fehlererkennung? – je nach Bedarf!

VISION ist modular aufgebaut: Vollautomatische Stationen mit RoVis prüfen dynamische und statische Merkmale, während ergänzende manuelle Prüfstationen gezielt dort eingesetzt werden, wo menschliches Urteilsvermögen besonders wertvoll ist – etwa beim Verifizieren automatisch erkannter Defekte, bei komplexen Sichtprüfungen oder bei Sonderfreigaben nach kundenspezifischen Fehlerkatalogen.

Dieses Zusammenspiel von Mensch und KI in der visuellen Qualitätskontrolle sorgt nicht nur für höhere Prozesssicherheit, sondern auch für nachhaltige Standardisierung. Indem die KI das Wissen der erfahrensten Mitarbeiter erlernt und reproduzierbar macht, entsteht ein Qualitätsprozess, der effizient, stabil und jederzeit nachvollziehbar ist – ein echter Vorteil für Serienproduktion und Kundenanforderungen.

KI-gestützte Prüfung, ist ein Gewinn für Qualität und Kundenzufriedenheit

KI-gestützte Prüfung sorgt nicht nur für weniger Prüfaufwand und Fehlerquoten – sondern auch für zufriedenere Endkunden, die klar dokumentiert sehen, dass ihre Qualitätsanforderungen erfüllt werden. Denn in der Kombination aus KI und menschlichem Know-how entsteht das Beste beider Welten.


    Mit der SCIIL-Lösung konnten wir unsere Prüfabläufe vereinheitlichen, Prozessschritte digital abbilden und die Rückverfolgbarkeit lückenlos sicherstellen. Statt vieler Insellösungen haben wir jetzt ein gemeinsames System, das uns effizientere Abläufe, bessere Datenqualität und schnellere Reaktionen auf Abweichungen ermöglicht..“

    Joachim Maurer, 
    Tenneco Director Quality Powertrain

    Kundenreferenz von TENNECO zu MES, Traceability, CAQ und Betriebsdatenerfassung

    Wir wollten endlich EINE Lösung für ALLE Produktionsschritte. Die optimierten Prozesse in der Endkontrolle bringen etwa 15 Prozent Effizienzgewinn.“

    Ulrich Albicker, 
    Department Manager Quality Improvement

    Kundenreferenz von IWC zu Endkontrolle und Traceability in der Uhrenindustrie

    IWC setzt in der Endmontage auf SCIIL Q‑TRACE, um Uhren durchgängig per Seriennummer zu verfolgen, visuelle und funktionale Prüfungen zu dokumentieren und Nacharbeiten effizient zu steuern. Das Ergebnis: mehr Transparenz, messbare Qualitätsverbesserung und Effizienzgewinn in der Endkontrolle, sowie lückenlose Traceability.

    Leadec Management Central Europe

    Gerade in der Halbleiterindustrie, in der neben hohem Materialeinsatz sensibler Präzisionskomponenten auch enormer Zeitdruck besteht, sind Steuerung und Rückverfolgbarkeit logistischer Warenströme wichtiger denn je. Die gemeinsam von Leadec und SCIIL entwickelte Logistiklösung SCOTT schafft hier Abhilfe.

    „Die intelligente Tracking-Lösung ist webbasiert und stellt prozessübergreifende Transparenz über die Verwendung und den Verbleib einzelner Packstücke her.

    Gerd Brandl, 
    Key Account Manager Teachnical Solutions

    „Das SCIIL eLPA-System ist einfach zu bedienen und überzeugt durch seine Funktionalität. Für mich als Werksleiter ist besonders wichtig: Ich habe online jederzeit Zugriff und den vollen Überblick über unsere Audits – egal ob im Büro oder unterwegs.

    Jürgen Müller, 
    Werksleiter Adient Saarlouis

    Kundenreferenz aus dem Adient-Werk Saarlouis zur digitalen Auditierung

    Adient Saarlouis war das erste Werk des Konzerns, das SCIIL eLPA erfolgreich pilotierte. In der komplexen Sitzmontage mit zahlreichen Kundenanforderungen, täglichen LPAs und hohem OEM-Druck sorgt das Tool für klare Struktur, einfache Durchführung und maximale Transparenz – ein Muss, wenn Qualität täglich abgesichert werden muss. Heute gehört SCIIL eLPA zum Standard und läuft weltweit in allen Adient-Werken.

    „Hätten wir SCIIL eLPA nur früher eingeführt – heute läuft es mit Prozessaudits fast von selbst und kommt im Team richtig gut an.

    Daniel Zimmermann, 
    Global Commodity Buyer

    Kundenreferenz von MAHLE zu SCIIL eLPA Layered Process Audits

    Als globaler Automobilzulieferer mit über 100 Standorten und höchsten Qualitätsanforderungen braucht MAHLE ein System, das täglich durchgeführte LPAs effizient, transparent und weltweit einheitlich abbildet. Die manuelle Planung und Auswertung war fehleranfällig und zeitaufwändig – mit SCIIL eLPA wurde ein zentrales System eingeführt, das Planung automatisiert, Abweichungen sofort sichtbar macht und die Prozesse standortübergreifend strukturiert. Das steigert nicht nur die Audit-Qualität, sondern sorgt auch für die nötige Akzeptanz bei den Nutzern.

    „Mit SCIIL CAQ & TRACE haben wir weltweit einheitliche Standards geschaffen – und können deutlich schneller reagieren. Das bringt mehr Qualität, mehr Transparenz und passt perfekt zu unserem Nachhaltigkeitsansatz.

    Johann Trischbergerr, 
    COO Olymp Bezner

    Kundenreferenz von OLYMP zur MES-gestützten Produktionssteuerung in der Textilindustrie

    Mit SCIIL CAQ & TRACE steuert OLYMP komplexe Prüfprozesse in der Hemdenfertigung – von der Wareneingangskontrolle bis zur End-of-Line-Prüfung. Dabei kommen auch spezielle Prüfmethoden und individuell definierte Stichprobenlogiken zum Einsatz, die exakt an die Anforderungen der Textilproduktion angepasst wurden. Eine bidirektionale Integration mit dem ERP-System sorgt für durchgängige Datenflüsse. Die Erfassung erfolgt direkt an der Linie – mobil, bequem und intuitiv. Ein starkes Beispiel für erfolgreiche CAQ-Integration in der Modeindustrie.